Cyberangriffe und Sicherheitsvorfälle bedrohen Unternehmen zunehmend und in vielen Fällen beginnt der Angriff bei den Mitarbeitenden. Phishing-Mails, infizierte Anhänge oder manipulierte Links sind typische Methoden, um Schadsoftware einzuschleusen oder Zugangsdaten zu erbeuten. E-Mails sind damit eines der häufigsten Einfallstore für Cyberkriminelle.
Gerade deshalb ist Mitarbeiterprävention entscheidend: Nur wer die Gefahren kennt, kann sie auch erkennen und vermeiden. Schulungen, Awareness-Kampagnen und regelmäßige Updates zum Thema IT-Sicherheit helfen dabei, das Risiko von Angriffen erheblich zu senken. Prävention schützt nicht nur sensible Unternehmensdaten, sondern sichert auch den reibungslosen Ablauf des Arbeitsalltags.

Phishing-Mails wirken heute oft täuschend echt: Sie imitieren interne Kommunikation, geben sich als bekannte Dienstleister aus oder nutzen aktuelle Themen wie Gehalt, Urlaubsanträge oder IT-Wartungen, um Vertrauen zu wecken. Manche Kampagnen zielen sogar gezielt auf einzelne Abteilungen oder Rollen ab, z. B. HR, Buchhaltung oder das Management.
Daher ist es wichtig, Mitarbeitende regelmäßig mit realistischen, unternehmensnahen Phishing-Simulationen zu konfrontieren. Solche Übungen helfen, das Bewusstsein zu schärfen, sichere Verhaltensweisen zu trainieren und Schwachstellen gezielt zu identifizieren — ohne tatsächliches Risiko. Nur so lässt sich eine echte Sicherheitskultur entwickeln, die auch im Ernstfall standhält.